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Kann ich auch dynamische 3D-Modelle verwenden?

Was sind dynamische Modelle?

Der K3 stellt einige oft benötigte dynamische Modelle direkt zur Verfügung. Darunter werden 3D-Modelle verstanden, die sich interaktiv den Eingaben des Benutzers anpassen, zum Beispiel:

  • eine Tischplatte in Breite und Länge,
  • eine Haustür in Breite und Höhe,
  • ein Ehering in Durchmesser und Stein-Anzahl.

Um Sie zu benutzen:

  • Öffnen Sie den Editor Ihres Konfigurators.
  • Klicken Sie in der Seitenleiste auf
    Loading...
    .
  • Klicken Sie auf
    Loading...
    .
  • Wählen Sie im folgenden Dialog eines der Modelle aus und klicken Sie auf das entsprechende "+"-Symbol.
  • Stellen Sie im folgenden Dialog die Standardwerte für die Parameter des Modelles ein. Jedes dynamische Modell hat andere Parameter. Normalerweise werden diese Standardwerte später überschrieben.

Damit wird das Modell Ihrer Modellsammlung hinzugefügt. Sie können es nun in Regeln verwenden, genau wie oben für statische Modelle erklärt.

Sie können dasselbe dynamische Modell durchaus mehrfach hinzufügen, daher können Sie den Namen des Modelles. Beispielsweise könnten Sie eine rote und eine blaue Maßkette haben.

Zusätzlich können Sie aber noch weitere Eigenschaften des dynamischen Modelles geändert werden, wie z.B. die Länge einer Maßkette. Dazu klicken Sie auf in der Regel auf

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hinter dem gewählten Modell. Es öffnet sich der Dialog, in dem die Position etc. eingegeben werden kann. Wenn das Modell weitere Parameter akzeptiert, sind diese hier aber ebenfalls aufgeführt. Die Parameter akzeptieren in der Regel auch Berechnungen, wodurch die Modelle dann tatsächlich interaktiv dynamisch werden. Für ein Beispiel schauen Sie hier.

Welche dynamischen Modelle kennt der K3?

Box

Die "Box" ist einfach ein Quader, dessen Größe geändert werden kann.

Sie könnten dieses Verhalten auch einfach durch ein statisches Modell eines Quaders erhalten. Die Box hat demgegenüber diese Vorteile:

  • Sie können die Kanten abrunden.
  • Die Textur kann konstant bleiben: Wenn Sie z.B. eine Platte mit einer Holzmaserung darstellen und die Länge ändern lassen wollen, so wird bei der normalen Skalierung die Maserungs-Textur gedehnt. Das sieht unrealistisch aus. Ändern Sie stattdessen die "Länge" der Box, so bleibt die Textur im ursprünglichen Zustand.

Maßkette

Zur Bemaßung haben wir einen eigenen Artikel.

Extrusion

Hier können Sie einen Pfad in 2D bestimmten, auch indem Sie Berechnungen ausführen und diesen Pfad dann "extrudieren", d.h. als Grundfläche nutzen, aus der ein Körper konstruiert wird.

Das ist spannend für Profile jeder Art und auch für komplexe Formen.

Der Pfad wird durch eine Liste von Punkten definiert, die folgendermaßen verbunden werden können:

  • move: keine Verbindung
  • line: Eine gerade Linie
  • arc: ein Kreisbogen, der ohne Knick an der vorherigen Linie anschliesst und durch den Zielpunkt geht.
  • spline: Wenn mehrere PUnkte nacheinander so verbunden sind, wird ein kubischer Spline, also eine gebogene Verbindung erzeugt.

Für die Extrudierung kann entweder einfach eine Länge angegeben werden, oder eine Liste dreidimensionaler Punkte. Diese definieren dann einen Pfad, entlang dem extrudiert wird.

CSG

Das CSG Modell wird verwendet, um aus einem Modell einen Teil auszuschneiden (Constructive Solid Geometry).

Dazu werden zwei Gruppen von Modellen ausgewählt:

  • aus den "Basismodellen" wird ausgeschnitten
  • die "Modelle" werden als Ausschnittformen verwendet
tip

Die Modellauswahlen in diesen beiden Fällen funktionieren so:

  • Es werden ausschliesslich Modelle angezeigt, die einen key haben.
  • Alle Modelle mit diesem Key, die durch die Regeln tatsächlich in der Szene dargestellt werden, und nur diese, werden verwendet.

Schliesslich kann man noch eine Operation angeben:

  • sub: Wird fast immer verwendet, das ist die oben beschriebene Subtraction. _ add: Addiert die beiden Modelle.
  • intersect: Zeigt die Schnittmenge beider Modelle.

Group

Mit diesem Modell können mehrere andere Modelle gruppiert werden. Die Auswahl der Modelle funktioniert, wie unter CSG beschrieben.

Der Vorteil, mehrere Modelle zu gruppieren ist, dass Sie dann gemeinsam manipuliert werden können.

Stellen Sie sich z.B. vor, sie wollen eine halb geöffnete Tür darstellen. Die Tür wird aus 4 Modellen für den Rahmen zusammengesetzt. Für die Rotation müssten Sie die 4 Modelle nun auf komplizierte Weise rotieren und verschieben.

Wenn Sie sie aber zunächst gruppieren, brauchen Sie nur die Gruppe zu rotieren.

Part

Hier lässt sich ein oder mehrere (statische!) Modelle auswählen. Es wird dann ihre innere Struktur angezeigt, die aus verschachtelten Teilmodellen besteht. Mehrere dieser Teilmodelle können angewählt werden und nur diese werden dann dargestellt.

Auf diese Weise können Sie mehrere Ihrer Modelle in eine GLB-Datei verpacken und sie dann mit diesem Modell selektieren und einzeln anzeigen.